Die Verteidigung der Graphic Novel

sabrina, nick drnaso

Im Deutschlandfunk Kultur stellt Frank Meyer in der Sendung Lesart die Graphic Novel „Sabrina“ von Nick Drnaso vor, die nominiert war für den Man Booker Prize.

Im Studio anwesend ist ebenfalls der Schriftsteller Friedrich Christian Delius, der die Moderatorin Andrea Gerk durch die Sendung  begleitet. Auf die Frage der Moderatorin, ob er selbst Graphic Novels lese und sich  nun eventuell von „Sabrina“  angesprochen fühle, verneint Delius. Er führt das sattsam bekannte Argument von den Bildern, die man sich als Leser am besten selbst mache, ins Feld. Letztlich hört man das „Eigene-Bilder-Argument“ immer wieder vor allem von Menschen, die noch nie ernsthaft selbst einen Comic gelesen haben. Hörenswert ist der Widerspruch dagegen von Frank Meyer, der so kenntnisreich wie entschieden die Graphic Novel gegen den Vorwurf der „Eindeutigkeit“, vulgo Plattheit, verteidigt.

Nachzulesen und nachzuhören ist der ganze Beitrag unter dem Titel „Ein Mord, Lügen und kollektive Paranoia“ in der Mediathek von Deutschlandfunk Kultur HIER.