Magdalena Kaszuba stellt in Berlin aus

Magdalena Kaszuba zeigt Arbeiten aus ihrer Graphic Novel „Das leere Gefäß“ in der Berliner Galerie Kombinat für Text und Bild.

Die autobiografisch grundierte Graphic Novel, die im avant-verlag erschienen ist, wurde mit dem Förderpreis 2017 der Hans-Meid-Stiftung ausgezeichnet. Die Autorin setzt sich darin mit ihrer Abkehr von der instituionalisierten Kirche auseinander. Magdalena Kaszuba ist in Polen aufgewachsen und wurde ganz selbstverständlich im katholischen Glauben erzogen.

Bei einem Spaziergang durch Hamburg, wo sie lebt, lässt Magdalena Kaszuba die prägenden Einflüsse ihrer Kindheit Revue passieren: die polnische Ostsee, ihre streng katholische Großmutter, die Beichte vor der Kommunion und ihre Entfremdung von alldem. Sie bedient sich dafür einer einprägsamen Bildsprache, zeichnet Detailansichten in Aquarellfarben und erzeugt so traumartig wirkende Sequenzen. Dabei entsteht eine grafische Erzählung von großer Intensität, die sich mit existenzellen geistigen Fragen befasst.

Vernissage: Mittwoch, 15. Mai 2019 ab 19 Uhr

Ort: Kombinat für Text & Bild, Chausseestraße 110, 10115 Berlin