Stipendien

In den kommenden Wochen enden die Fristen für die folgenden Programme:

Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa vergibt auch für das Jahr 2021 insgesamt 29 Arbeitsstipendien für Berliner Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die ihren Lebensmittelpunkt in Berlin haben und in deutscher Sprache schreiben. 20 dieser 12-monatigen Arbeitsstipendien sind mit 24.000 € dotiert. Zusätzlich sollen 9 viermonatige Stipendien à 8.000 € vergeben werden. Diese Stipendien werden vorrangig vergeben an Vorhaben zu Debütprojekten und an Autorinnen und Autoren, die bis zu zwei eigenständige Veröffentlichungen vorweisen können. Alle weiteren Informationen finden sich hier.

Auch für nichtdeutsche Literatur gibt es einen Förderung in Berlin:

Die Stipendien sind für die künstlerische Entwicklung von professionell arbeitenden Autorinnen und Autoren bestimmt. Gefördert werden zeitlich begrenzte Arbeitsvorhaben oder die Fortführung bzw. Vollendung bestimmter Arbeiten. Kriterien für die Vergabe eines Stipendiums sind in erster Linie Qualität, Entwicklungsfähigkeit und Kontinuität.

  • Die Antragsstellenden sind durch Veröffentlichungen ausgewiesen oder lassen in Arbeitsproben eine literarische Befähigung erkennen.
  • Die Schriftstellerinnen und Schriftsteller leben und arbeiten in Berlin.
  • Grundsätzlich ist eine Förderung ausgeschlossen, wenn die Autorin bzw. der Autor in der Förderungszeit von anderer Seite ein Stipendium erhält.
  • Die Online-Anträge müssen in deutscher Sprache ausgefüllt und eingereicht werden. Auch das Exposé muss in deutscher Sprache bzw. Übersetzung vorliegen. Die weiteren Anlagen können in einer nichtdeutschen Sprache eingereicht werden.

Weiter Informationen hier.

Für Künster aus Deutschland, die sich für eine Aufenthaltsstipendium in Namibia bewerben möchten gibt es ebenfalls eine Ausschreibung mit einer thematischen Vorgabe:

The residencies are organized in the framework of the project »Colonial Heritage – Shared Futures« which aims for a collective engagement with the histories of colonial relations between Namibia and Germany and the development of new forms of artistic narratives around this topic. The project is curated by the Namibian historian and activist Memory Biwa.

Comics und Graphic Novels werden nicht explizit erwähnt, aber Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass der Literturbegriff durchaus offen definiert wird… Viel Erfolg!